Hans Ernst von Zieten

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Hans Ernst von Zieten Ein vergessener Feldherr der Befreiungskriege – seine Zeit und sein... mehr
Produktinformationen "Hans Ernst von Zieten"

Hans Ernst von Zieten

Ein vergessener Feldherr der Befreiungskriege – seine Zeit und sein Nachlass

 

Dieses Buch ist eine Kooperation zwischen Hermann Historica, Grasbrunn/München und dem Verlag Militaria

 

 

Ab Ende November 2020 lieferbar!

 

Über das Buch:

Hardcover mit Schutzumschlag, Fadenheftung, reich bebildert, gesamt 208 Seiten, Sprache deutsch-englisch (bilingual)

Format: 29,5 × 26 cm

 

Die Autoren:

Dr. Gerhard Bauer

Objektbeschreibungen von Sascha Zimmermann

 

Preis

€ 49,90

 

ISBN

978-3-903341-08-1 (Deutsch + Englisch)

 

 

Gewicht

2,5 kg

 

Inhalt

 

Als Sohn eines ehemaligen Offiziers des Kürassier-Regiments Gens d’Armes wurde Hans Ernst von Zieten 1770 als Untertan Friedrichs des Großen in eine Zeit hineingeboren, in der Preußen seinen Status als aufstrebende Großmacht zu konsolidieren begann. 1786 trat Zieten in die preußische Armee ein. 1792 wurde er als junger Husarenoffizier in den Strudel der Ereignisse hineingerissen, welche auf den Beginn der Französischen Revolution folgten und die Zietens ein Jahr älterem Zeitgenossen Napoleon Bonaparte einen kome­tenhaften Aufstieg ermöglichten. Abgesehen von einer kurzen Unterbrechung diente Zieten von Valmy (1792) bis Waterloo (1815) in allen Feldzügen des preußischen Heeres. Seine größten Verdienste erwarb er sich in den letzten drei Jahren der Epoche, wurde dafür jedoch niemals wie andere Protagonisten der Befreiungskriege, wie Blücher, Scharnhorst oder Gneisenau, gefeiert und volkstümlich. Genau wie diese wurde er aber von seinem König und dessen Verbündeten mit Ehren und Auszeichnungen überhäuft. Dass sich bis heute der Ordensnachlass Zietens als einer der wenigen aus der Zeit der Befreiungskriege erhalten hat, bot den Anlass, diesen mit einem reich bebilderten Werk vorzustellen, ebenso wie den Beliehenen der Vergessenheit zu entreißen.

Ein phaleristischer Part des Werkes, bestehend aus fachkundigen Beschreibungen und Fotografien der Objekte des Zieten’schen Auszeichnungsnachlasses, wird ergänzt durch einen reich illustrierten Essay, der Hans Ernst von Zietens militärische Laufbahn nachzeichnet und in ihren zeithistorischen Kontext einordnet.

 

 

Die Autoren

 

Dr. Gerhard Bauer

 

Geboren 1963, wuchs Gerhard Bauer im oberpfälzischen Weiden auf. In Erlangen

und Edinburgh studierte er Geschichte, Kunstgeschichte und Anglistik und erwarb den Magistergrad mit einer Arbeit über jüdische Einheiten der britischen Armee 1914–1945. In seiner Promotion befasste er sich mit dem Mythos Napoleons und seinen Auswirkungen auf

totalitäre Strömungen in Deutschland und Frankreich. Eine Anstellung am Bayerischen Armeemuseum Ingolstadt ermöglichte den Einstieg in eine Laufbahn, die ihn über das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn 1997 an das Militärhistorische Museum der Bundeswehr (MHM) in Dresden führte. Er ist Leiter der Uniformsammlung und betreut Themen vom Mittelalter bis zum Ende des Ersten Weltkriegs. Er kuratierte unter

anderem die Sonderausstellung „Blutige Romantik – 200 Jahre Befreiungskriege“ (2013) und „14 – Menschen – Krieg“ zum Ersten Weltkrieg (2014). Aktuell (2020) arbeitet er mit an der Konzeption einer Sonderausstellung am MHM über die deutschen Reichseinigungskriege. Gerhard Bauer ist verheiratet und lebt in Dresden.

 

 

 

Sascha Zimmermann

Der 1970 geborene Münchner ist seit seinem zehnten Lebensjahr ein begeisterter Liebhaber der Phaleristik und durfte bereits als junger Sammler bei manchem der großen Altmeister der Ordenskunde „in die Lehre gehen“. Nach dem Abschluss seines Studiums der Betriebswirtschaftslehre folgte er einem inneren Ruf und machte sich 1994 als Ordenshändler selbstständig, führte so Leidenschaft und Beruf zusammen. Diese erfolgreiche Tätigkeit war über 18 Jahre hinweg auch ständig von privater Forschungsarbeit geprägt und führte durch diverse Auslandsreisen zu einer internationalen Vernetzung mit den Kapazitäten der Ordenskunde. Als Mitglied der European Conferences of Phaleristic Societies und im Austausch mit militärhistorischen Museen weltweit erhielt Sascha Zimmermann auch Einblick in viele institutionelle Sammlungen. Aktiv in der Deutschen Gesellschaft für Ordenskunde (Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats), veröffentlichte er im Vereinsorgan verschiedentlich. Bis 2018 war Sascha Zimmermann sechs Jahre leitender Experte der Ordensabteilung des internationalen Auktionshauses Hermann Historica in München, bevor er sich aus dem Alltagsgeschäft zurückzog, um sich der Fertigstellung seines Buchprojekts zum Bayerischen Militär-Verdienstorden zu widmen.

 

 

 

 

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