Wehrmacht Erkennungsmarke Res. Pol. Batl. 22

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Produktinformationen "Wehrmacht Erkennungsmarke Res. Pol. Batl. 22"

Wehrmacht Erkennungsmarke Res. Pol. Batl. 22, Nr. 613 händisch eingeritzt, Zink, vollständig und gut leserlich, gute Erhaltung

Das Reserve-Polizei-Bataillon 22 wurde am 30. September 1939 mit vier Kompanien aus Polizeibeamten und Polizeireservisten aus Pommern und Mecklenburg in Schneidemühl aufgestellt. Anschließend wurde es zeitweise im Generalgouvernement eingesetzt. 1940 war es zur Bewachung der mit teilweise bis zu 20.000 Insassen belegten Lager bei Thorn abgestellt. Hierbei kam es wiederholt zu Erschießungen von Juden und Polen. Am 20. Juli 1940 kehrte das Bataillon in seinen Heimatstandort Stettin zurück. Im Mai 1941 wurde die 4. Kompanie des Bataillons aufgelöst und auf die drei verbliebenen Kompanien verteilt. Zu Beginn des Rußlandfeldzuges wurde das Bataillon dem Polizei-Regiment Nord unterstellt. Die Kompanien wurden im Anschluß getrennt voneinander eingesetzt: 1. Kompanie in Frauenburg und Goldingen (Lettland), die 2. Kompanie in Riga und die 3. Kompanie in Mitau. Aufgaben des Bataillons waren Polizeischutz, der Objektschutz, Bekämpfung von versprengten sowjetischen Truppen und Partisanen. Am 5. Dezember 1941 beteiligte sich die 1. Kompanie des Bataillons an der Erschießung von rund 100 Zigeunern in der Nähe von Frauenburg teil. Im Dezember 1941 wurde das Bataillon in Riga zur Absperrung umfangreicher Massenexekutionen zusammen gezogen. Im Januar 1942 folgte ein Fronteinsatz im Rahmen des Polizei-Regiments Nord bei der 81. Infanterie-Division zwischen dem Ilmensee und Staraja-Russa. Hier wurde das Bataillon am 9. Juli 1942 in III. / Polizei-Regiment 2 umbenannt.

 

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