kuk. Kavallierie Offizierssäbel "DOPPELADLER" Oberst F. Zelburg kuk. Feldgendarmerie

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  • M33184
kuk. Säbel für Offiziere der Kavallerie M1869 in SONDERAUSFÜHRUNG mit kaiserlichem Doppeladler... mehr
Produktinformationen "kuk. Kavallierie Offizierssäbel "DOPPELADLER" Oberst F. Zelburg kuk. Feldgendarmerie"

kuk. Säbel für Offiziere der Kavallerie M1869 in SONDERAUSFÜHRUNG mit kaiserlichem Doppeladler im Griffkorb (!!!!), vernickelte Ausführung, floral durchbrochener und reich verziehrter Griffkorb mit ausgeschnittenem kaiserlichem Doppeladler, Griff mit Rochenhaut und Drahtwicklung, am Knauf eingravierte Initialen "FZ" für Franz Zelburg, schwacher Hersteller "Weye....schbaum", sehr schöne blanke Klinge, fachgerecht gekürzt auf eine Länge von 58 cm für die kuk. Feldgendarmerie, beidseitig gekehlt, passende sehr schöne Scheide; Gesamtlänge in der Scheide 75 cm

Sehr schöner, seltener Säbel mit eindrucksvoller Provinienz!

Oberst (General i.R.) der Gendarmerie Franz ZELBURG (ursprünglich: Zivny)

Geboren am 3. 7. 1883, gestorben 22.11.1950

Kuk. Berufsoffizier (Infanteriekadettenschule in Graz), 1910 in das Gendarmerieoffizierskorps übernommen, während des 1. Weltkrieges in Galizien und an der Südwestfront im Einsatz, zuletzt im Rang eines Rittmeisters eines Feldgendarmerie-Regimentes, 8.3.1920 Major a.d., 1.5.1924 Gendarmerie-Oberinspektor I. Klasse (Majorrang); 1932 1. Stellvertreter des Landesgen.Kdo. der Stmk. ; Gendarmerieoberst, Landesgendarmeriekommandant von Steiermark, Jänner 1934 – Jänner 1936 Sicherheitsdirektor für das Land Steiermark, 1937 Generalinspektor der österreichischen Bundesgendarmerie in Wien

Festnahme im März 1938

Einweisung in das KZ Dachau: 2. 4. 1938. Häftlingsnummer: 13800

Häftlingskategorie: "Schutzhaft"

Am 5. 7. 1939 an das LG Graz überstellt. Anklage wegen Verstoßes gegen §101 StG ("Missbrauchs der Amtsgewalt" im Zusammenhang mit der Verfolgung von NS-Straftaten 1934-1938). Am 21. 7. 1939 vom LG Graz zu acht Jahren schweren Kerkers verurteilt. Die Strafe wurde vom Reichsgericht am 12. 1. 1940 auf drei Jahre schweren Kerkers herabgesetzt. Haft in Graz-Karlau bis 24. 5. 1941, dann Rücküberstellung an Gestapo Graz. Am 20. 6. 1941 krankheitshalber (Schlaganfall) aus der Haft entlassen.

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