Bundesstaat Ehrensäbel Oberst Zelburg - geätzte Klinge

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Produktinformationen "Bundesstaat Ehrensäbel Oberst Zelburg - geätzte Klinge"

Geschenksäbel an den Oberst Franz Zelburg, Landesgendarmeriekommandant Steiermark vom Jänner 1934 - Jänner 1936, Sicherheitsdirektor für das Land Steiermark und ab 1937 Generalinspektor der österr. Bundesgendarmerie in Wien; feinst gearbeiteter Säbel im Stil der Kavallerieoffiziere jedoch mit österreichischem Bundesadler im Korb, Griffrücken mit Längsrillen, Griff mit feiner Rochenhaut und Drahtwicklung, Knauf mit gravierten Initialen FZ; beidseitig geätzte Klinge: Vorderseite "1. November 1934" und beidseits reiche Kriegstrophäen, Hersteller Zeitler Wien, am Klingenrücken "Waffenfabrik L. Zeitler Wien", Rückseite: "Ihrem verehrten Kommandanten seine Offiziere" und wieder reiche Verziehrungen, Stoßleder, vernickelte Scheide mit verziehrten Halterungsringen für das Säbelgehänge und dem Mundblech. Guter ungereinigter Fundzustand Gesamtlänge in der Scheide 94 cm

Eindrucksvoller Säbel in hochwertigster Fertigung und mit herausragender Provinienz!

Franz ZELBURG (ursprünglich: Zivny)

Geboren am 3. 7. 1883; Gendarmerieoberst, Landesgendarmeriekommandant von Steiermark, Jänner 1934 – Jänner 1936 Sicherheitsdirektor für das Land Steiermark, 1937 Generalinspektor der österreichischen Bundesgendarmerie in Wien

 

Festnahme im März 1938, Einweisung in das KZ Dachau: 2. 4. 1938. Häftlingsnummer: 13800

Häftlingskategorie: "Schutzhaft"

Am 5. 7. 1939 an das LG Graz überstellt. Anklage wegen Verstoßes gegen §101 StG ("Missbrauchs der Amtsgewalt" im Zusammenhang mit der Verfolgung von NS-Straftaten 1934-1938). Am 21. 7. 1939 vom LG Graz zu acht Jahren schweren Kerkers verurteilt. Die Strafe wurde vom Reichsgericht am 12. 1. 1940 auf drei Jahre schweren Kerkers herabgesetzt. Haft in Graz-Karlau bis 24. 5. 1941, dann Rücküberstellung an Gestapo Graz. Am 20. 6. 1941 krankheitshalber (Schlaganfall) aus der Haft entlassen.

 

Gestorben am 22. 11. 1950

 

Nummer auf der Gestapo-Liste: 94

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