Bajonett M95 Oberst d. Gendarmerie F. Zelburg

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Produktinformationen "Bajonett M95 Oberst d. Gendarmerie F. Zelburg"

Bajonett M95 aus dem persönlichen Besitz des Oberst (1950 General i.R.) der Gendarmerie und Landesgendarmeriekommanden der Steiermark Franz Josef Zelburg (Zivny), Bajonett in vernickelter Offiziersausführung, eingeschlagene Waffennummer "59" auf der Parierstange, Hersteller OeWG und kaiserlicher Doppeladler auf der sehr schönen blanken Klinge, original gebundenes Portepee Modell Kaiser Karl, am Griffkopf eingravierte verschlungene Initialen "FZ" (Franz Zelburg), originale schwarz lackierte Scheide mit Hersteller OeWG und Armeeabnahme, feiner hellbrauner Lederkoppelschuh aus der Zwischenkriegszeit mit Stempel "G.B.A. 1934" (Gendarmerie Besorgungs-Amt); sehr schönes Bajonett in sehr guter Erhaltung mit eindrucksvoller Provinienz!

Wir konnten einen Teil des Nachlasses von Oberst und Landesgendarmeriekommandanten der Steiermark Franz Josef Zelburg erwerben. Diese Bajonett stammt direkt aus dem Nachlass und wir geben gerne ein entsprechende Garantieerklärung dazu ab.

Oberst (General i.R.) der Gendarmerie Franz ZELBURG (ursprünglich: Zivny)

Geboren am 3. 7. 1883, gestorben 22.11.1950

Kuk. Berufsoffizier (Infanteriekadettenschule in Graz), 1910 in das Gendarmerieoffizierskorps übernommen, während des 1. Weltkrieges in Galizien und an der Südwestfront im Einsatz, zuletzt im Rang eines Rittmeisters eines Feldgendarmerie-Regimentes, 8.3.1920 Major a.d., 1.5.1924 Gendarmerie-Oberinspektor I. Klasse (Majorrang); 1932 1. Stellvertreter des Landesgen.Kdo. der Stmk. ; Gendarmerieoberst, Landesgendarmeriekommandant von Steiermark, Jänner 1934 – Jänner 1936 Sicherheitsdirektor für das Land Steiermark, 1937 Generalinspektor der österreichischen Bundesgendarmerie in Wien

Festnahme im März 1938

Einweisung in das KZ Dachau: 2. 4. 1938. Häftlingsnummer: 13800

Häftlingskategorie: "Schutzhaft"

Am 5. 7. 1939 an das LG Graz überstellt. Anklage wegen Verstoßes gegen §101 StG ("Missbrauchs der Amtsgewalt" im Zusammenhang mit der Verfolgung von NS-Straftaten 1934-1938). Am 21. 7. 1939 vom LG Graz zu acht Jahren schweren Kerkers verurteilt. Die Strafe wurde vom Reichsgericht am 12. 1. 1940 auf drei Jahre schweren Kerkers herabgesetzt. Haft in Graz-Karlau bis 24. 5. 1941, dann Rücküberstellung an Gestapo Graz. Am 20. 6. 1941 krankheitshalber (Schlaganfall) aus der Haft entlassen.

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