kuk. Infanterie-Offiziersäbel M1861 "Hugo v. Bouvard"

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  • M30228
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Produktinformationen "kuk. Infanterie-Offiziersäbel M1861 "Hugo v. Bouvard""

kuk. Säbel für Infanterie-Offziere M1861 mit Klingenätzung "F.A. Lt. von Bouvard", Vernickelung abgerieben, Griff mit Rochenhaut und leicht geöffneter Drahtwicklung, sehr schöne Klinge mit einseitiger Ätzung "F. A. Lt. von Bouvard", ohne Hersteller, originale Scheide am Ende leicht verdellt, Gesamtlänge in der Scheide 91 cm

Wikipedia:

Hugo Reichsritter von Bouvard (* 18. Mai 1879 in Wien; † 20. Februar 1959 ebenda) war ein österreichischer Landschafts-Porträt- und Militärmaler.

Bouvard entstammte einem savoyischen Emigrantengeschlecht, welches in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts nach Österreich eingewandert war. 1901 trat er als Leutnant in die k.u.k. Armee ein. 1908 wurde er beurlaubt, um ein Studium an der Wiener Akademie unter Rudolf Bacher beginnen zu können. Ab 1910 war Bouvard Privatschüler des Heinrich Knirr in München, danach wechselte er zu Hans Müller nach Dachau. Eine Studienreise führte ihn 1913 nach Paris, bei Kriegsausbruch musste sich der beurlaubte Leutnant sofort zur Truppe melden und stand 1914 an der Front. Er meldete sich als Kriegsmaler zum k.u.k. Kriegspressequartier, wo er am 15. Dezember 1915 im Hauptmannsrang in die Kunstgruppe aufgenommen wurde. In seiner Kriegszeit malte und zeichnete Bouvard Gefechts-, Schlachten- und Artilleriedarstellungen von der Isonzofront. Darüber hinaus war er auch am russischen, serbischen, rumänischen und türkischen Kriegsschauplatz künstlerisch tätig. Bouvard wurde per 9. Oktober 1916 aus vom Kriegspressequartier außer Standes gesetzt, wie er die restliche Kriegszeit verbracht hatte, ist nicht bekannt.

Ab 1921 war Hugo von Bouvard Mitglied der Wiener Secession. Er malte hauptsächlich Porträts, vor allem während der Kriegszeit von hohen Offizieren, aber auch Landschaften und Stillleben.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt er den Auftrag, den „Zimeliensaal“ der neu errichteten Artilleriehalle (Arsenal Objekt 2) des Heeresgeschichtlichen Museums zu freskieren. So führte er 1952/53 das Fresko mit Darstellungen des mittelalterlichen Heer- und Transportwesens mit diversen Bagage- und Marketenderwagen sowie Transportmittel der maximilianischen Epoche aus

 

 

Insgesamt schöner Säbel mit bedeutender Provinienz!

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